Über den Ton
Irgendwann zwischen Folge 6 und 7, also schon fast zwei Monate zurück, haben Guido und ich in Köln einen ausgiebigen Mikrofontest seiner neuen Sammlung am ebenfalls neuen Zoom R16 durchgeführt. Es lief natürlich auch eine Kamera mit, in Summe also gutes Material für ein Spezialfolge zum Thema günstige Mikrofone.
Zumindest von Guido weiß ich, das er schon lange auf die Veröffentlichung dieses Tests wartet (und mich deswegen auch nicht mehr lieb hat), aber ich lasse weder ihn noch euch absichtlich lange warten. Der Grund für das wochenlange Nichterscheinen dieser Aufnahmen ist meine tiefe Unkenntnis in der Audiobearbeitung. Es geht schließlich um Mikrofontests, und wo wenn nicht hier sollte die Tonqualität wirklich top sein. Mit top meine ich: Alle aufgenommenen Störgeräusche wie rascheln, klackern, rauschen usw. entfernen, Spitzen und peaks stark absenken, laute Stellen leiser machen, dann alles bei ca. -3dB zu normalisieren und letztlich von den 6 aufgenommen Tonspuren dann immer nur die richtige hörbar zu machen.
Und an allen diesen Punkten verzweifle ich schon seit Wochen.
Ich habe mich erst an Apples Soundtrack Pro versucht, bin aber auch nach mehreren Anläufen kein Stück voran gekommen. Dann habe ich mit Adobe Soundbooth weitergemacht, blicke aber auch hier nicht durch. Gestern habe ich dann bis halb Vier morgens an Audacity gesessen und damit erstmalig ein paar klitzekleine Erfolge erzielt. Das ich alle drei Programme kaum kenne – und das sind ja beileibe nicht die einzigen Tools dieser Art - ist vermutlich gar nicht das Hauptproblem, viel schlimmer ist wohl das fehlende Wissen und die nicht vorhandene Erfahrung bei Thema Audioverbesserung.
Glaubt mir, ich habe wirklich viel gegooglet, aber brauchbare Anleitungen, howtos und workflows zur Verbesserung von Sprachaufzeichnungen gibt es echt nicht viele. Und diese paar verstehe ich dann kaum, weil ich halt (noch) kein Audio-Mensch bin und mit “bissl lowcut” und “etwas EQ” nichts anzufangen weiß.
Ich weiß dass einige von euch auch podcasting machen – da soll es bei mir ja auch bald hingehen (wenn sich endlich der Typ mit dem Mehrspurrekorder meldet). Mir ist auch klar das je besser das Ausgangsmaterial ist (Poppscnutz, Kompressor, usw.) desto weniger muss ich nachher dran rumbasteln, aber a) nutzt mir diese Weisheit gerade nichts und b) wüsste ich dann trotzdem gerne, wie es am besten geht.
Wenn ihr also Tips, Links, Empfehlungen (Windows, Mac und Linux: alles vorhanden) habt, dann immer mal her damit. Ich habe auch nichts gegen eine Session irgendwo an eurem Rechner, die Aufnahmen und eine Thermoskanne Kaffee bringe ich gerne mit.
Und dannwürde sich nicht nur Guido freuen, endlich den Mikrofontest auf ifranznation.de sehen, bzw. hören zu können.
Also….. bereit wenn sie es sind.
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