Ausgelesen: Simon Beckett – Verwesung

Simon Beckett - Verwesung
Ich hatte es ja bereits schon mal erwähnt das ich durch das iPad zum Lesen zurück gekommen bin. Das ist aber irgendwie nur die halbe Wahrheit, denn ein weiterer Grund waren die Bücher von Simon Beckett um die Romanfigur David Hunter (Homepage • Wikipedia). Die ersten drei Teile “Die Chemie des Todes”, “Kalte Asche” und “Leichenblässe” habe ich regelrecht verschlungen. Seit ein paar Wochen ist Teil 4 “Verwesung” im Handel. Ein mehr als würdiger Nachfolger, Fortsetzung, oder wie auch immer man es nennen will.
“Ich habe den Eindruck, einen unverhältnismäßig großen Teil meines Lebens in Krankenhäusern verbracht zu haben.” Zitat aus “Verwesung”, das wenn man alle Teile kennt wohl mehr als zutreffend ist. Auch in Teil 4 muss der forensische Anthropologe David Hunter an seine Grenzen gehen (was ein echter Roman-Serienheld natürlich auch macht). “Verwesung” ist trotzdem anders.
Die Story des ersten Viertels von “Verwesung” spielt vor Teil 1 “Die Chemie des Todes” und endet mit dem Satz: “Und so schnell endete mein altes Leben.” Die restlichen 3/4 spielen dann nach Teil 3 “Leichenblässe”. Anders als in den vorherigen Titel ist Hunter diesmal mehr Ermittler (auf eigene Kappe versteht sich) als Arzt oder Anthropologe. Beckett tut gut daran eine andere Facette von seiner Romanfigur Hunter zu zeigen und von allen Teilen ist dies der, der am spannendste geschriebene. Jedes noch so kleine Detail wird bedacht, es entwickelt sich das perfekte Drehbuch im Kopf!
Ich sage es nicht oft, aber meine Wertung ist 5 von 5 Sternen! Absolut lesenswert, ein Muss für Thriller-Fans! Und ja, man kann es auch lesen ohne die ersten 3 Teile zu kennen.
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