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Samsung Galaxy Tab Testbericht – Fazit

Posted November 14, 2010 by blog, ifranz and friends 4 Comments 2.249 views

Ich hoffe ich konnte Euch mit den vorangegangenen 3 Beiträgen (Testbericht Teil 1, Teil 2, Teil 3) einen Einblick in die Leistungsfähigkeit des Samsung Galaxy Tab geben. Eigentlich hätte man noch viel mehr zeigen können.

Nach dem intensiven Test des Samsung Samsung Galaxy Tabs hier also nun auch mein Fazit. Eigentlich sollten die Herren @tbals und @ifranz auch noch ihren Senf dazu abgeben, damit nicht nur ein überzeugter Android-Nutzer (mit leichten Hang zu Apple Produkten) seine Meinung hier kundtut. Die Jungs sind jedoch schon wieder auf Achse.

Mir hat das Gerät sehr gut gefallen und es fiel mir schwer das Gerät wieder zurück zu schicken. Es tut all das, was man von einem Tablet erwarten kann. Das Surfen auf Websites macht verständlicherweise in der Auflösung (1024×600 Pixel) und auf der Bildschirmgröße (7 Zoll) deutlich mehr Spaß als auf einem Smartphone. Die Freude am Surfen wird eigentlich nur bei prallen Sonnenschein (ok, aktuell hier bei uns kein Problem) gedämpft. Das Samsung Galaxy Tab hat nun mal ein spiegelndes Display wie man sicherlich auch an meinem mitunter gespiegelten Konterfei in den Testvideos sehen konnte. Praktisch am Browser ist auch die Flash-Unterstützung. Noch praktischer ist dabei, daß man das Flash-Plugin auch bei Bedarf abstellen kann. Ich persönlich empfinde Flash als Seuche. Es gibt halt Sites, die es mit ihren Flashinhalten übertreiben. Was gibt es Nervigeres als hektisch sich verändernde Werbebanner oder ähnliches Gebimsel. AdBlock Plus ist mein bester Freund auch auf dem Desktop.

Ein weiteres wichtiges Kriterium ist in meinen Augen für so ein Tablet der E-Mail-Client. Auch den finde ich auf dem Samsung Galaxy Tab sehr gelungen. Er zeigte alle meine Mails problemlos an – egal ob Plain-Text oder aber HTML. Auch Anhänge sind für den E-Mail-Client kein Problem. Der E-Mail-Client nutzt auch die volle Auflösung und bietet in Querformat auch eine Kombination aus ausblendbarer Nachrichtenliste und ausgewählter Nachricht.

Ebenfalls ein wichtiger Punkt für ein Tablet ist der Entertainment-Faktor. Auch hier versteht das Samsung Galaxy Tab zu überzeugen. Angefangen vom Abspielen von Musik und die einfache Beschickung mit neuen Inhalten (Amazon MP3 Downloader, Musik Hub mit Kopplung zu 7digital sowie Beladung im USB Laufwerksmodus), dem Abspielen von Videos (direktes Abspielen via Streaming – sei es YouTube oder Vimeo, einfache Beschickung via USB) bis hin zur Nutzung als eBook Reader (ePub, Kobo, Amazon Kindle und PDF) zeigte sich das Samsung Galaxy Tab als vielseitiger Unterhaltungskünstler. Im Videobereich ist nicht mal eine Optimierung/Konvertierung von HD-Inhalten nötig. Der Videoplayer spielt zwar nicht alles (eines meiner QuickTime MOV mochte er z.B. nicht), aber sehr vieles aus dem Stand heraus ab.

Auch für Spiele eignet sich das Samsung Galaxy Tab. Ein sehr gutes Beispiel dafür ist das in den Testvideos gezeigte Angry Birds. Aber es gibt auch einen Sack voll browserbasierte Flash-Spiele auf die man dank der Flash-Unterstützung im Browser zurückgreifen kann (als Beispiel sei http://m.flash.com/ erwähnt).

Dadurch, daß das Samsung Galaxy Tab wie jedes normale Android Smartphone seine Speichermedien bei Anschluß via USB als Laufwerk bereitstellt, kann man auch problemlos auf alle Inhalte derselben zugreifen. Somit ist es nahezu von jedem Betriebssystem (wie Windows, OS X, Linux) einfach mit Inhalten zu bestücken. Zumal man die MicroSD auch problemlos zur Laufzeit des Gerätes entnehmen oder auswechseln kann. Man ist also nicht an eine Extra-Software gebunden – was zumindest bei Linux-Usern die Freude an solchen Geräte mitunter erheblich dämpft.

Die Akkulaufzeit ist auch ordentlich. Auch ein wichtiger Punkt, denn der Akku ist hier fest eingebaut. Man kommt damit locker über den Tag. Der Samsung Galaxy Tab eignet sich übrigens auch prima als MiFi-Ersatz. Man kann bis zu 5 Geräte mit per WLAN Zugriff auf die UMTS-Verbindung ermöglichen.

Sehr interessant finde ich übrigens, daß das Wall Street Journal schon jetzt eine App für das Samsung Galaxy Tab herausgebracht hat. Das ist ein erfreuliches Zeichen und zeigt, daß man noch mehr an optimierten Apps für Android Tablets erwarten darf. Wobei fast alle Apps, die ich ausprobiert habe, ja auf Anhieb problemlos mit der hohen Auflösung klar kommen. Für die Apps, die nicht auf Anhieb die volle Auflösung unterstützen, gibt es eine Möglichkeit mit der App “Spare Parts” sie dazu zu bewegen die 1024×600 voll auszuschöpfen.

Es soll auch noch eine günstigere Variante des Galaxy Tab ohne 3G herauskommen. Und es soll nächstes Jahr wohl auch eine 10 Zoll Version geben. Auch an der Verbesserung des Displays arbeitet man. Samsung hat schon ein passendes AMOLED-Display in der Entwicklung.

Der Preis war übrigens auch das, was am meisten am Gerät kritisiert wurde. Zumindest von den Leuten, den ich das Gerät zum Ausprobieren in die Hand drückte. Bei 750 EUR startete vor einem Monat der Verkauf. Inzwischen ist er bei großen Online-Händlern wie Amazon bei knapp 640 EUR angekommen. Geizhals zeigt knapp 600 EUR als günstigsten Preis an. Immer noch ein stolzer Preis, aber man bekommt auch einiges an Leistung als Gegenwert.

Ich habe noch einen Testwunsch auf meiner Liste, den ich noch nicht erfüllt habe. Man fragte uns wie denn die Synchronisation des Tablets unter Mac OS mit Missing Sync und Microsofts Entourage 2008 aussieht. Diese Frage muß ich vorerst noch schuldig bleiben. Auf die Synchronisation von Android Gadgets ohne Google werde ich aber hier nochmal eingehen. Missing Sync for Android liegt mir schon vor.

Falls ihr darüber hinaus noch Fragen zum Tablet habt, versuche ich die gerne hier noch zu beantworten. Ich habe allerdings kein Samsung Galaxy Tab mehr da, um etwas zu zeigen (abzufilmen) oder auszuprobieren zu können.

Vielleicht auch von Interesse:

  1. Samsung Galaxy Tab – Teaser & Aufruf
  2. ifranznation meets the Samsung Galaxy Tab – Test Teil 1
  3. Samsung Galaxy Tab Testbericht Teil 2
  4. Samsung Galaxy Tab Testbericht Teil 3
  5. One day with The New Samsung GALAXY Tab 10.1

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Currently there are "4 comments" on this Article:

  1. Harald Link sagt:

    Vielen Dank für den ausführlichen Test und Deine abschließende Bewertung!
    Der Preis ist in der Tat ordentlich; da warte ich dann wohl lieber auf das AMOLED-Display :)

  2. Alex Kahl sagt:

    moinsen!

    klasse testbericht. danke dafür!

    mir als ultrakurzsichtigem ist das dingen einfach ein stück zu klein. und zu teuer. wer mit dem ipad konkurrieren will, sollte sich mMn im Preis anpassen und deutlich günstiger sein.

  3. Georges sagt:

    Hi,

    Auch von mir ein Dank für den Testbericht.

    Mir fehlte allerdings noch der Test des Gerätes in Funktion eines Handys… Verfügt es über Vibrationsalarm? Wie unpraktesch liegt es in der Hand am Ohr/beim Telefonieren? Ich habe bemerkt, dass sich mit dem Dell Streak nicht wirklich gut telefonieren lässt.

    Werden SMS wie E-Mail verwaltet, oder in Gespräch-Ansicht wie beim iPhone?

    Was meinen Vorsprecher angeht, so denke ich, dass das Galaxy Tab durchaus mehr kosten darf als das iPad…

    - Telefonfunktionen
    - 2 integrierte Kameras
    - erweiterbarer Speicher
    - Multitasking
    - Flash-fähig
    - keine Software nötig, um an einen Computer anzuschließen – somit wesentlich mobiler einsetzbar…

    Alles Gründe, die mich schwerstens davon abhielten, auch nur mit einem iPad zu liebäugeln….

    • refugee sagt:

      Moin.

      Zum Telefonieren direkt am Ohr ist das Gerät ohne Hilfsmittel (Kopfhörer mit Mic oder Bluetooth Headset) ist das Gerät meiner bescheidenen Meinung nach ungeignet. Freisprechen geht noch, aber angenehmer ist es auf jeden Fall mit einem Bluetooth Headset.

      Die SMS werden in Form einer Liste angezeigt. Ich glaube es war die Standard-App von Android. Sprich man sieht eine Liste seiner Kontakte, die eine SMS verschickt oder geschickt bekommen haben und bekommt sie pro Kontakt fortlaufend angezeigt. Somit kann man eine komplette Konversation (bis zum Löschen) bequem lesen. Es hat nicht so schöne Sprechblasen wie beim iPhone. ;-)

      Aber ich muß gestehen, daß ich den paar SMSs, die während des Tests empfangen habe, keine so große Beachtung geschenkt habe. Und ich meine auch bei den Galaxys sind die SMS auch unter den Kontakten einsehbar. Ich muß mal meine Kollegen mit Galaxy S fragen, ob dem so ist. Ich meine es ist ein Standard-Feature unter 2.x. Hatte bisher nur HTCs länger in der Hand.

      Bei den Mails hatte ich leider auf meinem Test-Account keinen richtigen Thread (mit mehreren Mails von verschiedenen Sendern zu einem Thema/Betreff). Somit konnte ich jetzt gar nicht prüfen, ob dort auch eine Ansicht existiert, wo man einen Thread komplett von vorn nach hinten durchwandern kann. Mal schauen, ob ich das noch rausfinden kann.

      Es hat auf jeden Fall auch einen Vibrationsalarm.

      Gruß… refugee // Christian

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